Whiskey in the Jar

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Am dritten Tag wollten wir eigentlich nach Dun Laoghaire geplant, aber unsere Reise am Vortag durch den Phoenix Park hat unsere Füße so geschafft, dass wir lieber einen gemütlichen Tag beim Whiskey-Trinken gemacht haben.

Ziel unserer Reise war die Old Jameson Distillery in der Bow Street in Dublin. Auch hier gilt: Die Führung lohnt sich. Spannend und gut vorgetragen, außerdem dauert sich nicht lang – rund 40 Minuten. Es gibt auch noch längere Touren, die unter anderem detailliert erklären, wie Whiskey hergestellt wird. Wir haben uns aber für die kurze Führung entschieden.

Neben der Geschichte der Destillerie gibt es auch eine kleine Whiskey-Verkostung. Dabei durften wir den Jameson mit einem Jack Daniels und einem Johnny Walker vergleichen. Während der Jameson dreifach destilliert wird, ist es beim schottischen Johnny Walker nur zweimal und der amerikanische Jack Daniels sogar nur einmal. Und zum Abschluss der Tour dürfen wir uns noch ein kostenloses Glas Whiskey von der Bar holen – entweder mit oder ohne Eis oder als Cocktail mit Ginger Ale und Limette.

Burger, Schlösser und Wikinger

Leicht angeheitert geht’s für uns erstmal zurück ins Hostel – den Whiskey verstauen, den wir gekauft haben. Um den Hunger zu stillen, machen wir uns auf den Weg zum Bernard Shaw Pub, weil es uns empfohlen wurde. Allerdings war es nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber glücklicherweise liegt direkt daneben der Eatyard. Eine Ansammlung von unterschiedlichen Food Trucks und Imbissbuden – wünsche mir das auch mal für München.

Nach einem leckeren Burger von der Burger Box machen wir uns auf den Weg zum Trinity College, weil wir uns das Book of Kells bzw. eher die Bibliothek anschauen wollen. Die Schlange davor hat uns aber schnell abgeschreckt und wir gehen weiter zum Dublin Castle und schauen uns ein wenige die zugänglichen Räume an. Sieht hübsch aus, aber vielleicht nächstes Mal doch die Führung. Dann gibt’s auch die Wikingerausgrabungen im Keller zu sehen.

Apropos Wikinger. Die schauen wir uns im Dublinia an. Dort erfahren wir Allgemeines über die Wikinger und im Speziellen zur Gründung von Dublin – oder wie es früher auch hieß Dubhlinn durch die nordischen Seefahrer um 988 rum. Das „Highlight“ ist der Wikinger auf dem Scheißhaus, der sich sehr laut erleichtert. Damit war dann auch der 3. Tag beendet.

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Andre
Beruflich als IT-Journalist unterwegs und privat gerne mit der Kamera durch München und Umgebung.
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